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museum und faschismus. komplizität und widerstand

 

Die neue Veranstaltungsreihe „museum und faschismus“ widmet sich der Rolle von Museen im Nationalsozialismus zwischen Komplizität und Widerstand.

© Nicole Six und Paul Petrisch mit Jakob Holzer, Drugi spomenik/Das andere Denkmal, 2025
© Nicole Six und Paul Petrisch mit Jakob Holzer, Drugi spomenik/Das andere Denkmal, 2025

03: Museum und Faschismus. Die Ausstellung Hinschaun! Poglejmo.

Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.00
Depot – Kunst und Diskussion
Breite Gasse 3, 1070 Wien

Mit Beiträgen von Andreas Krištof, Co-Kurator Hinschaun! Poglejmo., Kurator:innen-Kollektiv section.a, Wien, Peter Pirker, Co-Kurator Hinschaun! Poglejmo., Kärnten Museum Klagenfurt und Universität Innsbruck, Ina Sattlegger, Co-Kuratorin Hinschaun! Poglejmo., Wien, Nora Sternfeld, HFBK Hamburg und schnittpunkt Wien
Moderation: Monika Sommer, Haus der Geschichte Österreich und schnittpunkt, Wien

Im dritten Teil der schnittpunkt Reihe „Museum und Faschismus“ geht es um die Ausstellung Hinschaun! Poglejmo., die im Kärnten Museum von 09. Mai bis 26. Oktober 2025 zu sehen war. Die Ausstellung markierte einen historischen Moment. Erstmals in Kärnten kamen in einer groß angelegten Museumsausstellung Themen der nazistischen Verbrechen in Kärnten und ihrer Kontinuitäten zur Sprache. Wir besprechen die Ausstellung – ihr Konzept, ihre Gestaltung, ihr Programm und ihre Rezeption – vor dem Hintergrund dessen, was geschehen ist und was es für die Gegenwart bedeutet.

Anmeldung unter anmeldung@schnitt.org

In Kooperation mit dem Depot – Kunst und Diskussion

 

02: Museum und Faschismus. Komplizenschaft und Widerstand

Mittwoch, 11. März 2026, 18.30
Haus der Geschichte Österreich, Foyer (Mezzanin)
Neue Hofburg, Heldenplatz, 1010 Wien

Mit Beiträgen von Sophie Lillie, Historikerin, Wien und Nora Sternfeld, Professorin HFBK Hamburg und schnittpunkt Wien
Moderation: Monika Sommer, Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich

Die Veranstaltung nimmt das mitreißende Buch Rose Valland und die Liebe zur Kunst von Jennifer Lesieur zum Ausgangspunkt, um Handlungsräume im Museum unter autoritären Bedingungen in den Blick zu nehmen. Denn die Kunsthistorikerin und Kustodin im Musée du Jeu de Paume hat während der nationalsozialistischen Plünderungen in Frankreich, gestohlene Werke und die Prozesse ihres Diebstahls notiert und memoriert. Dies bildete die Basis für die Rettung von mehr als 60 000 Kunstwerken vor dem Verlust und dem Diebstahl und schaffte wichtige Voraussetzungen für Restitutionen. Bei der Veranstaltung besprechen wir in einem ersten Teil das Buch und diskutieren die Situation der Restitution heute um in einem zweiten Teil für den Museumsbereich wichtige Fragen nach Handlungsräumen unter Bedingungen politischer Kontrolle und Vereinnahmung auch im Hinblick auf die Gegenwart zu besprechen.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter hdgoe

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte Österreich.

Gefördert von:

 
© Franz Wanner, MIND THE MEMORY GAP, Musterfolien 4, Courtesy of the artist 2024
© Franz Wanner, MIND THE MEMORY GAP, Musterfolien 4, Courtesy of the artist 2024

01: Museum und Faschismus. Komplizität und Widerstand

Donnerstag, 27. November 2025, 18.30-20.30
Depot - Kunst und Diskussion
Breite Gasse 3, 1070 Wien

Mit Beiträgen von Franz Wanner, Künstler, Berlin und Zürich, Monika Sommer, Gründungsdirektoron des HdGÖ, Wien und Luisa Ziaja, Chefkuratorin und Sammlungsleiterin, Österreichische Galerie Belvedere, Wien
Moderation: Nora Sternfeld, Professorin HFBK Hamburg und schnittpunkt Wien

Start einer Veranstaltungsreihe von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis

Das Netzwerk schnittpunkt widmet sich in einer neuen Veranstaltungsreihe der Rolle von Museen im Nationalsozialismus zwischen Komplizität und Widerstand. Die Auftaktveranstaltung ist dem kollektiven Unwissen über das Ausmaß, die Dimensionen und die Strukturen der NS-Zwangsarbeit gewidmet. Auf Basis von Franz Wanners künstlerisch forschender Praxis geht es speziell um den mit der Zwangsarbeit verbundenen Profit von Museen und Institutionen in NS-Nachfolgestaaten und den damit verbundenen Kontinuitäten bis in die Gegenwart. Ein Ziel ist die Formulierung notwendiger Forschungsansätze.

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte Österreich.

Gefördert von: