

schnittpunkt berlin. ausstellungstheorie & praxis ist ein Zusammenschluss von Fachleuten aus verschiedenen Sparten der Ausstellungsarbeit: Kunst, Wissenschaft, Kulturmanagement. schnittpunkt berlin hat sich seit seiner Gründung 2004 die kritische Reflexion der Institution Museum und des Mediums Ausstellung zum Ziel gesetzt.
Museen und Ausstellungsorte gewinnen Bedeutung als Institutionen mit öffentlicher Aussagekraft. Dies geschieht sowohl durch ihr Selbstverständnis als auch durch die an sie herangetragenen gesellschaftlichen Erwartungen. Doch wer erzählt in kulturhistorischen Museen wessen Geschichte und für wen? Wie gelangt ein Kunstwerk in die Sammlung? Und was wird öffentlich ausgestellt? Wie machen Galerien Kunst? Identitätsstiftung, Repräsentation, Bildung und Unterhaltung sind zentrale Beweggründe von Ausstellungsarbeit. Ausstellungen erlangen erhebliche Autorität bei der Prägung gesellschaftlicher Werte und politischer Diskurse. schnittpunkt berlin hinterfragt diese Strukturen und Praktiken.
schnittpunkt berlin fördert den Dialog zwischen PraktikerInnen und einer interessierten Öffentlichkeit, indem ungewöhnliche Blicke hinter die Kulissen der Ausstellungsarbeit ermöglicht werden. Die Mitglieder organisieren ein breit gefächertes Angebot von Bildungsveranstaltungen wie Vorträge, Workshops, Führungen und Exkursionen.
schnittpunkt berlin ist eine Plattform zum Austausch mit anderen Mitgliedern über Projekte, Arbeitsfelder, Aus- und Weiterbildung und richtet sich damit insbesondere an BerufseinsteigerInnen. schnittpunkt berlin strebt über die bestehenden Netzwerkkontakte mit Wien und Budapest hinaus regionale sowie transnationale Kooperationen an.