schnitt.aktuell
09: berlin
Architekturen des Gedenkens - Narrationen der Erinnerung im Postnazismus
9.-13. Juli 2008
Ausstellungen,
Museen, Gedenkstätten und Mahnmale, die sich mit der Geschichte der
Nazi-Verbrechen beschäftigen, stehen seit einigen Jahren im Mittelpunkt
zahlreicher Debatten. Mittlerweile gibt es eine Zeitgeschichte der
Erinnerungsformen und Diskurse um Repräsentation. Vor dem Hintergrund
eines umkämpften Gedenkens in der Gegenwart werden die Ansätze der
Erinnerungsarbeit sowohl in ihren kuratorischen Konzeptionen als auch
in der Gestaltung und Vermittlung immer differenzierter.
schnittpunkt.
ausstellungstheorie & praxis widmet sich in einer fünftägigen
Exkursion nach Berlin spezifischen Fragen der Erinnerung an die
NS-Geschichte. mehr...
52 Eva Kernbauer / Kunsthistorikerin
Mittwoch, 26. März 2008, 19.00 Uhr
Eva Kernbauer, wissenschaftliche Koordinatorin am MUMOK und Lektorin an der Universität Wien, spricht über ihre Tätigkeitsfelder und den damit verbundenen Versuch, Museums- und Wissenschaftspraxis zu verknüpfen. mehr...
schnitt.info/ecm
/ecm - educating/curating/managing
masterlehrgang für ausstellungstheorie & praxis
an der Universität für angewandte Kunst Wien
call for applications
Bewerbungsfrist: Donnerstag, 1. Mai 2008
/ecm ist ein zweijähriger postgradualer Universitätslehrgang, der Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld vermittelt.
Ziel des berufsbegleitenden Studiums ist die wissenschaftliche Fundierung und Professionalisierung in der Kunst- und Kulturarbeit: Die intensive Auseinandersetzung mit relevanten Theorien bildet die Basis für die Entwicklung von Kompetenzen zur Visualisierung, Umsetzung und Kommunikation von Projekten in Institutionen und in der freien Szene. Die Ausbildung stattet die TeilnehmerInnen mit dem Handwerkszeug für eine effiziente, zielgerichtete Arbeitsweise im Kulturbetrieb aus.
Disziplinübergreifend widmet sie sich der Entwicklung, dem Ausstellen und der Vermittlung von Wissen in den Bereichen Kunst- und Kulturgeschichte, Gegenwartskunst, Technik, Natur und Wissenschaft. Ein gemeinsam realisiertes Ausstellungsprojekt in Kooperation mit den Sammlungen der Universität für angewandte Kunst Wien verbindet Theorie und Praxis. Innerhalb des Lehrgangs wird damit ein Experimentierfeld für "angewandtes Ausstellen" eröffnet.
Durch seine umfassende Ausrichtung bereitet das Nachdiplomstudium auf die Übernahme anspruchsvoller Aufgaben im Kulturbereich vor und wird mit dem akademischen Grad Master of Advanced Studies (MAS) abgeschlossen. mehr...
Access
Irit Rogoff
Professor of Visual Cultures, Goldsmiths College, London
Samstag, 29. März 2008, 19.00 Uhr
The lecture is adressing the field of art, exhibitions and museums and asks how to shift from a dictated imperative to provide 'accessibility' to displayed culture, to another possibility, one of forging through it, some form of 'access' to the culture at large. mehr...
Ich bin keine Küche
Gegenwartsgeschichten aus dem
Nachlass von Margarete Schütte-Lihotzky
12. Dezember 2007 - 25. Jänner 2008
"Wenn ich gewusst hätte, dass alle immer nur davon reden, hätte ich diese verdammte Küche nie gebaut!" (Schütte-Lihotzky) Margarete Schütte-Lihotzky neu entdecken: Das KuratorInnenteam des ecm-Lehrgangs an der Universität für angewandte
Kunst Wien widmet sich mit der Ausstellung "Ich bin keine Küche" in
drei Themenkomplexen Österreichs erster Architektin. mehr...
schnitt.schriftenreihe ausstellungstheorie & praxis
Wer spricht? Autorität und Autorschaft in Ausstellungen
Wer bestimmt, was in Ausstellungen zur Sprache kommt, und was bleibt dabei unausgesprochen? Welche Botschaften werden vermittelt? Wie werden Texte und Erklärungen in Ausstellungen wahrgenommen?
Sprache hat in Ausstellungen eine
spezifische Macht: Raumtexte, Objektbeschriftungen,
Führungen und audiovisuelle Medien stellen jene Kontexte
her, die die Thesen von Ausstellungen erst nachvollziehbar
machen. Sie scheinen allgemein gültig und evident,
produzieren Wahrheitseffekte. Mit der Frage "Wer spricht?" geht
der erste Sammelband der schnittpunkt Schriftenreihe
ausstellungstheorie & praxis der Definitionsmacht in
Ausstellungen auf den Grund und nimmt darin implizite
Ausschlüsse in den Blick. Ein weiterer Schwerpunkt widmet
sich Projekten und spezifischen Handlungsfeldern der Vermittlung
ebenso wie den Möglichkeiten und Grenzen einer
emanzipatorischen Vermittlungspraxis.
schnittpunkt, Beatrice Jaschke, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld (Hg.), Wer spricht? Autorität und Autorschaft in Ausstellungen, Ausstellungstheorie & Praxis 1, Wien: Turia + Kant 2005.
link-tipp
Networked Cultures
investigates the cultural transformations under way
in Europe through examining the potentials and effects of networked
spatial practices. Based at Goldsmiths College, University of London,
the project collaborates with art, architectural and urban practices
across Europe and beyond to look at ways in which contested spaces
allow for a multi- inhabitation of territories and narratives across
cultural, social or geographic boundaries. Sites of alternative urban
engagement are collected on a database and will be presented in a
variety of formats, including exhibitions, films and books.
http://www.networkedcultures.org/
EURES - Portal zur beruflichen Mobilität
hat zum Ziel, Informationen über Stellen- und Ausbildungsangebote in Europa zu kommunizieren. Über zahlreiche Suchfunktionen lassen sich auch Stellen und Arbeitsangebote für den Kulturbereich recherchieren - aktuell und kostenfrei. Aufgabe des EURES-Netzes ist es, Informationen, Beratung und Vermittlung (Abstimmung von Stellenangeboten und Arbeitssuche) für Arbeitskräfte und Arbeitgeber sowie generell alle Bürger/innen anzubieten, die vom Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen möchten. EURES hat, neben dem Portal, derzeit ein Netz von mehr als 700 EURES- Berater/innen in ganz Europa. In europäischen Grenzregionen, insbesondere bei der Lösung jeder Art von Problemen, die im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Pendlerströmen entstehen können, bietet Eures seine Hilfe an.
http://europa.eu.int/eures/home.jsp?lang=de


