educational turn
Internationale Perspektiven auf Vermittlung in Museen und Ausstellungen
matters & actions
Sa, 18. September 2010, 10–16 Uhr und So, 19. September 2010, 10–17 Uhr
publics & spaces
Mi, 3. November 2010, 18.30–20.30 Uhr und Do, 4. November 2010, 10–20 Uhr
Der Bereich der Vermittlung erhält derzeit zunehmend Aufmerksamkeit in internationalen Diskussionen des Ausstellungsfeldes. So widmen sich etwa zwei umfassende neue Forschungsbände der Vermittlung auf der documenta 12 und die Theoretikerin Irit Rogoff spricht sogar von einem "educational turn in curating".
Vorträge und Workshops von Claudia Hummel (UDK, Berlin), Radical Educational Collective (Moderna galerija, Ljubljana), Sandra Ortmann (Kunsthalle Fridericianum Kassel), Janna Graham (Serpentine Gallery, London), Irit Rogoff (Goldsmiths College, London), Microsillons (Centre d'art contemporain Genève, Genf), Teresa Cisneros-Ledda (Iniva, London).
Das Programm findet in folgenden Institutionen in Kooperation mit den jeweiligen Vermittlungsabteilungen statt: Generali Foundation, Kunsthalle Wien, Kunsthistorisches Museum Wien, MUMOK, Secession, Volkskundemuseum Wien, Wien Museum.
Die Veranstaltungsreihe wurde mit Unterstützung des BMUKK finanziert.
Die Teilnahme an den Vorträgen und Workshops richtet sich vorwiegend an VermittlerInnen und ist kostenlos, die Plätze besonders an den Workshops sind begrenzt. Anmeldungen sind daher unbedingt erforderlich. Die Plätze werden nach Eintreffen der Anmeldungen gereiht.
Fragen und Anmeldungen bitte per mail an info@schnitt.org
Call for Applications ecm 2010–12
ecm ist ein zweijähriger postgradualer Lehrgang an der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld vermittelt.
schnittpunkt, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja (Hg.), Fotografie und Wahrheit. Bilddokumente in Ausstellungen. ausstellungstheorie & praxis 4, Wien: Turia + Kant 2010.
Während dokumentarische Strategien in der zeitgenössischen Kunst aktuelle gesellschaftliche und politische Themen in den Ausstellungsraum tragen, ist das Medium Fotografie in den Geschichtswissenschaften einer kritischen Reflexion als historische Quelle unterzogen worden. Eine Zusammenschau beider Perspektiven lotet Möglichkeiten und Grenzen eines Mediums aus, das ebenso in seinem manipulativen Charakter wie in seiner investigativen Qualität zur Diskussion gestellt wird. Der Sammelband geht der Funktion von Fotografie in der kuratorischen Praxis, in der Kunst und in kulturhistorischen Zusammenhängen nach und fragt nach ihrer Bedeutung im Ausstellungskontext.
Buchpräsentation und -diskussion
Donnerstag, 25. November 2010, 19 Uhr
MUSA, Museum auf Abruf
Felderstraße 6–8, 1010 Wien
Einführung und Buchpräsentation: Nora Sternfeld, Luisa Ziaja
Das Buch diskutieren Kathrin Rhomberg (Berlin/Wien), Tom Holert (Wien/Berlin) und Anton Holzer (Wien)
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