exkursion 06: linz

29.-31. Oktober 2004
Die Pedalritter entlang der Donau waren die ersten Vorposten einer Veränderung: "In Linz beginnt's!". Dieser, in den späten 1970er Jahren erfundene Slogan markiert einen Wandel im Image der oberösterreichischen Landeshauptstadt. War die Stadt bis dahin vor allem durch die dort angesiedelte Stahlindustrie, das "LD" (Linz/Donawitz)-Verfahren bekannt, mauserte sie sich u.a. durch die Initiierung von Kulturfestivals wie der ARS Electronica Schritt für Schritt zur Kultur- und Tourismusstadt. Die Eröffnung des Kunstmuseums Lentos 2003 ist dafür das jüngste Signal. Hieß es 2003 noch "Graz darf alles", will Linz um nichts nachstehen und strebt an, gemeinsam mit der litauischen Stadt Vilnius 2009 europäische Kulturhauptstadt zu werden.

schnittpunkt plant, diesen Wandel gemeinsam mit verantwortlichen AkteurInnen aus dem etablierten wie dem Off-Szenen Bereich des kulturellen Lebens der Stadt zu analysieren, Imagestrategien zu hinterfragen und Zukunftsvisionen zu diskutieren. Was ist warum in den letzten Jahrzehnten alles im kulturellen Sektor passiert? Was zeichnet die Stadt heute aus? Welche Schwerpunkte setzt Linz für die Zukunft?

Anzahl der TeilnehmerInnen: 18 Personen
Konzeption/Organisation: Christine Haupt-Stummer, schnittpunkt/section.a und
Monika Sommer, schnittpunkt / Wien Museum

mit freundlicher Unterstützung von
KulturKontakt Austria