Mittwoch, 16. Mai 2012, 16.00 Uhr
Gespräch mit Harald Krejci (Kurator) und Esther Stocker (Künstlerin, Ausstellungsarchitektur)
Moderation: Luisa Ziaja (schnittpunkt)
Die Ausstellung Utopie Gesamtkunstwerk widmet sich der historischen Idee des Gesamtkunstwerks aus einer dezidiert kritischen, zeitgenössischen Perspektive und geht Ansätzen ihrer Aktualisierung in der Kunst seit 1960 nach.
Im Rahmen eines Rundgangs in der Reihe "power of display" beleuchtet schnittpunkt Aspekte der kuratorischen und visuellen Umsetzung der Ausstellung und deren Zusammenspiel:
Wie lässt sich die Notwendigkeit des Fragmentarischen gerade im Kontext dieses Themas produktiv machen? In welchem Verhältnis steht die von der Künstlerin Esther Stocker entworfene Ausstellungsarchitektur zu den erst kürzlich adaptierten Räumlichkeiten des
21er Hauses? Wie beeinflusst und leitet dieses Display die Rezeption einzelner Werke im Ausstellungszusammenhang und setzt damit auch inhaltliche Schwerpunkte? Wird die Ausstellung in der Gestaltung selbst zum Thema?
Gemeinsam mit dem Kurator Harald Krejci und der Künstlerin Esther Stocker diskutiert schnittpunkt diese und andere Fragen.
21er Haus
Schweizergarten, Arsenalstraße 1
1030 Wien
www.21erhaus.at
Anmeldung bitte unter: info@schnitt.org
Donnerstag, 26. April 2012, 16.00 Uhr
Gespräch mit Werner Hanak-Lettner (Kurator), Christian Prasser (Architekt),
Stefan Fuhrer (Grafik Design), Florian Prix (Medienplanung), Maren Waffenschmid (Assistenz-Kuratorin).
Moderation: Beatrice Jaschke (schnittpunkt)
Die Ausstellung BIGGER THAN LIFE spiegelt eine der wichtigsten Kulturgeschichten des
20. Jahrhunderts und führt die BesucherInnen hinter die Kulissen und Klischees der Mythenmaschine. schnittpunkt stellt in der Reihe "Power of Display" Fragen nach der Macht der Gestaltung an den Kurator, den Medienplaner und die Gestalter der Ausstellung. Wie wirken die riesigen Filmplakate im amerikanischen Großformat in einem Ausstellungsraum? Wie schafft man es so viele Filmausschnitte visuell und akkustisch zu vermitteln? Welche Rolle spielt dabei das Display? Wie stehen die Objekte zur Storyline? Und was hat eine Harley Davidson mit dem Jüdischen Museum zu tun? Kurz: Wie und mit welchen Mitteln der Gestaltung lässt sich Hollywood ausstellen?
Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11, 1010 Wien
www.jmw.at
Freitag, 30. März 2012, 19 Uhr
Friedrich von Bose, Europäischer Ethnologe, Humboldt-Universität zu Berlin
Franka Schneider, Europäische Ethnologin, Humboldt-Universität zu Berlin
Annett Schulze, Publizistin, Kulturwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Nora Sternfeld, schnittpunkt
Friedrich von Bose, Kerstin Poehls, Franka Schneider und Annett Schulze (Hg.), Museumx. Zur Neuvermessung eines mehrdimensionalen Raumes, Berlin: Panama Verlag, Berliner Blätter 57/2011.
In dem kürzlich erschienenen Band Museumx: Zur Neuvermessung eines mehrdimensionalen Raumes begeben sich die AutorInnen auf ungewohnten Routen durch ein fiktives Museum. Ihre Analysen handeln vom Foyer, dem Gästebuch, dem Museumsshop oder dem Depot. Es werden die räumlichen Dimensionen des Musealen kritisch in den Blick genommen und auf ihre bedeutungsgenerierenden Funktionen hin befragt. Worin liegt das Potenzial einer solchen raumanalytischen Perspektive auf die Institution Museum? Und welche realen Visionen eröffnet das fiktive Museum anhand der reflexiven Beiträge des Sammelbandes?
schnittpunkt lädt gemeinsam mit den HerausgeberInnen des Bandes zu einem kleinen Rundgang durch das Buchprojekt und fragt nach den Möglichkeiten eines Museums als Handlungsraum.
Depot
Breite Gasse 3, 1070 Wien
http://www.depot.or.at/
/ecm ist ein zweijähriger postgradualer Masterlehrgang an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er zielt auf den Erwerb von Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld und verbindet Ausstellungstheorie und -praxis. Sehen lernen, analysieren, realisieren ist seine Methode; educating, curating, managing sind die Brennpunkte seiner disziplinübergreifenden, aktuelle Diskurse reflektierenden Ausbildung.
Der nächste Durchgang des /ecm beginnt im Oktober 2012.
Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Ablauf der Frist für die schriftliche Bewerbung zum Aufnahmeseminar im Juni: Donnerstag, 31. Mai 2012
Nähere Informationen: educating/curating/managing
Sonntag, 25. März 2012, 18 Uhr
Rundgang und Diskussion:
Nora Sternfeld und Monika Sommer (schnittpunkt) im Gespräch mit dem kuratorisch-wissenschaftlichen Team (Kathrina Dankl, Tena Mimica, Lukasz Nieradzik,
Karin Schneider, Elisabeth Timm).
Mit der Ausstellung "Familienmacher" unternahm das Österreichische Museum für Volkskunde ein Experiment der Partizipation: Gezeigt wurde eine Ausstellung, die auf einem umfassenden Forschungsprojekt basierte und dennoch nicht fertige Inhalte präsentierte, sondern Platz bot für Objekte, Fotos, SMS der BesucherInnen. Bei einem Rundgang unternimmt schnittpunkt eine kritische Bestandsaufnahme auf die Prämissen, Potentiale und Wirkungen des partizipatorischen Anspruchs:
Welchen Interessen folgt die Partizipation? Wann sind Partizipationsprozesse offen und demokratisch? Welche Beteiligung ermöglichen die Formate? Wer konnte partizipieren? Und wieviel Partizipation verträgt ein Museum?
Anschließend stellt das Ausstellungsteam den Katalog vor, der die Beteiligung der Besucherinnen und Besucher dokumentiert. Und das Museum lädt zu einem Umtrunk ein.
Österreichisches Museum für Volkskunde
Laudongasse 15-19, 1080 Wien
www.volkskundemuseum.at
FINANZIERT MIT UNTERSTÜTZUNG DES BM:UKK
Dienstag, 20. Dezember 2011, 12.30–14.30 Uhr
Mit Vorträgen und Inputs von Gabriele Fabiankowitsch, Thomas Geisler, Peter Weibel, Beatrice Jaschke und Nora Sternfeld (schnittpunkt)
Moderation: Christoph Thun-Hohenstein
Seit Ende Oktober lädt das MAK unter dem Titel "Memory and Progress" zu "Long-Table-Veranstaltungen" in der MAK-Säulenhalle, die bei freiem Eintritt auch der Öffentlichkeit zugänglich sind. In diesen Diskussionsrunden stellt das wissenschaftliche Team des Museums jeweils einen Bereich der MAK-Sammlung oder Spezialthemen vor und diskutiert anschließend gemeinsam mit speziell geladenen Experten die Geschichte, den Status Quo sowie Zukunftsstrategien und Visionen für den jeweiligen Bereich. Zu den Spezialthemen werden auch externe Impulsreferenten Stellung nehmen. Das Gespräch widmet sich dem Bereich der Vermittlung: Was ist die Geschichte der Vermittlung im MAK? Was ist geplant? Und welche Visionen gibt es für die Zukunft?
Informationen unter: http://blog.mak.at/kunstvermittlung/
laufend Rundgänge in aktuellen Ausstellungen
hgg. von schnittpunkt, Böhlau – UTB, Wien/Stuttgart 2012
Das Handbuch widmet sich Geschichte/n, Praxisfeldern und Diskursen in Museen und Ausstellungen. Aktuelle Handlungsformen aus dem Kunstfeld und dem kulturhistorischen Bereich werden vernetzt. Das Überblickswerk lässt Raum für Sidesteps, um Studierende und im Feld Tätige mit nicht kanonisiertem Museumswissen vertraut zu machen. Das Kritische Glossar, ein Wörterbuch alternativer Wissensproduktion, bietet Orientierung in der aktuell boomenden Begriffsvielfalt.
Save the Date: Buchpräsentation am 19. Oktober 2012
Unter dem Stichwort Partizipation war in den letzten Jahren zunehmend vom Museum als öffentlichem Raum die Rede. Es ging um die Öffnung der Museen für breitere Bevölkerungssegmente und um die selbstreflexive Befragung ihrer Deutungsmacht. Museen haben sich als Kontaktzonen (James Clifford) etabliert. Teilweise ist in diesen Diskursen über das Museum als Ort gesellschaftlicher Relevanz die soziale Funktion der Objekte aus dem Blick geraten. Dabei wird den Dingen zunehmend Handlungsmacht zugeschrieben.
Denn Dinge sind in den letzten Jahren in ihrer sozialen Energie (Stephen Greenblatt) und Relationalität sowie als AkteurInnen (Bruno Latour) und Generatoren von Prozessen (Eva Sturm) und Erinnerungen thematisiert worden. Bedeutungen verändern sich und auch Objekte sind durch ihren Transfer in und zwischen Institutionen mehr als je in Bewegung geraten. Was bedeuten diese Debatten für die zeitgemäße Präsentation von Sammlungen? Welche Wege legen Objekte zurück? In welche Prozesse sind Dinge involviert? Welche lösen sie aus? Und welche Potentiale ergeben sich daraus für aktuelle museale Selbstverständnisse?
Vor dem Hintergrund einer aktuellen Konjunktur in der Forschung verfolgt schnittpunkt »Dinggeschichten« und »Objektkarrieren« in transdisziplinären und internationalen Workshops an österreichischen Museen und fragt nach neuen Perspektiven auf Sammlungsgegenstände für eine aktuelle Museumspraxis. Drei Workshops von je drei Tagen finden in Kooperation mit kulturhistorischen und Kunstmuseen in Wien und Niederösterreich statt. Jeder Workshop beginnt mit einem einführenden Vortrag und findet in der Folge in einem kulturhistorischen und einem Kunstmuseum statt.
Save the Date
15. und 16. November 2012
29. und 30 November 2012
11. und 12. Dezember 2012
ausstellungstheorie & praxis 5
educational turn. Internationale Perspektiven auf Museen und Ausstellungen, Turia + Kant, Erscheinungstermin 2012
ausstellungstheorie & praxis 6
Das Museumsdepot als Archiv, Turia + Kant, Erscheinungstermin 2013
ausstellungstheorie & praxis 7
Post-Communist Pasts. Strategien der Darstellung des Kommunismus in künstlerischen und zeitgeschichtlichen Kontexten, Turia + Kant, Erscheinungstermin 2013
Post-Communist Past. Strategien der Darstellung des Kommunismus in künstlerischen und zeitgeschichtlichen Ausstellungskontexten
Forschungsprojekt im Rahmen von patterns - researching and understanding recent cultural history der ERSTE Stiftung
Leonardo Da Vinci Partnerschaftsprojekt
World of Art. Models of training and collaboration in contemporary arts
Vernetzungstreffen, Vorträge und Study Visits in Zagreb, Ljubljana, Wien, Krakau
Partnerorganisationen: World of Art/SCCA (Ljubljana), Kursiv/Kulturpunkt (Zagreb), Curatorial Studies/Jagiellonian University (Krakau)
Exkursion Montenegro
September 2012
laufender Ankauf
laufend Aussendungen für Mitglieder
publikationsreihe
ausstellungstheorie & praxis 4
Fotografie und Wahrheit. Bilddokumente in Ausstellungen
Hg. von schnittpunkt, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja, Turia + Kant, Wien 2010
Mit Beiträgen von Martin Baxmeyer, Martina Griesser-Stermscheg, Franz Jud, Andreas Lehne, Nora Sternfeld, Anke te Heesen, Friedrich Tietjen, Heidemarie Uhl, Luisa Ziaja. Lektorat: Kerstin Krenn.
diskurs
Buchpräsentation
Fotografie und Wahrheit. Bilddokumente in Ausstellungen
Mit Tom Holert (Wien/Berlin), Anton Holzer (Wien) und Kathrin Rhomberg (Wien)
Moderation: Nora Sternfeld und Luisa Ziaja
power of display
52: Phänomen IKEA
Hofmobiliendepot
Gespräch mit Markus Laumann, Kurator und Fidel Peugeot, Gestalter
Moderation: Renate Höllwart
51: Die Türken in Wien
Jüdisches Museum Wien
Gespräch mit Felicitas Heimann-Jelinek, Chefkuratorin, Martin Kohlbauer, Architekt
Moderation: Monika Sommer
50: Changing Channels. Kunst und Fernsehen 1963–1987
MUMOK Wien
Gespräch mit Matthias Michalka, Kurator und Martin Beck, Gestaltung
Moderation: Nora Sternfeld
gegen den stand der dinge
01: Wo die Dinge stehen: Das Museumsdepot als Archiv
Hofmobiliendepot
Mit Beiträgen von Ilsebill Barta, Martina Giesser-Stermscheg, Joachim Huber, Stephan Schmidt-Wulffen
Konzept und Moderation: Martina Griesser-Stermscheg und Nora Sternfeld
educational turn
Internationale Perspektiven auf Vermittlung in Museen und Ausstellungen
01: matters & actions
02: publics & spaces
Vorträge und Workshops von
Teresa Cisneros-Ledda (Iniva/London), Claudia Ehgartner und Ivan Jurica (Mumok Wien), Janna Graham (Serpentine Gallery/London), Claudia Hummel (UDK/Berlin), Microsillons (Centre d'art contemporain Genève/Genf), Sandra Ortmann (Kunsthalle Fridericianum/Kassel), Plattform Geschichtspolitik (Wien), Radical Education Collective (Ljubljana), Irit Rogoff (Goldsmiths College/London), Büro trafo.K (Wien)
Die Vorträge und Workshops fanden in folgenden Institutionen in Kooperation mit
den jeweiligen Vermittlungsabteilungen statt:
Architekturzentrum Wien, Generali Foundation, Kunsthalle Wien, Kunsthistorisches Museum Wien, MUMOK, Secession, Volkskundemuseum Wien, Wien Museum.
Konzept und Moderation: Beatrice Jaschke und Nora Sternfeld
Die Veranstaltungsreihe wurde mit Unterstützung des bm:ukk finanziert.
lehre
ecm – educating/curating/managing. masterlehrgang für ausstellungstheorie & praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien
/ecm-diskurs: positionen / perspektiven / praxen
11: "Haus der Identität" oder Wie erzähle ich eine Stadt? Zur Neupositionierung des Stadtmuseums Nordico Linz
Andrea Bina, Leiterin Nordico – Museum der Stadt Linz
Moderation: Monika Sommer
10: Transforming the Museum
Charles Esche, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven
Moderation: Nora Sternfeld
09: Unruhe im Museumsdepot
Vortrag und Gespräch zur Deakzession von Kulturgut
Martina Griesser-Stermscheg: Unruhe im Museumsdepot: Sammlungsqualifizierung und Deakzession – eine Standortbestimmung
Podiumsdiskussion mit Dieter Bogner (bogner cc – die museumsplaner), Martina Griesser-Stermscheg, Peter Keller (Dommuseum zu Salzburg / ICOM), Ulrike Vitovec (Volkskultur Niederösterreich GmbH)
Moderation: Monika Sommer
08: Wem gehört das KHM? Ein Gespräch über Öffentlichkeiten und Veränderungsprozesse in den Museen
Mit Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien und Martin Fritz, Kurator, Berater und Publizist
Moderation: Luisa Ziaja
networking
Leonardo Da Vinci Partnerschaftsprojekt
"World of Art. Models of training and collaboration in contemporary arts"
Vernetzungstreffen, Vorträge und Study Visits in Zagreb und Wien
Partnerorganisationen: World of Art, SCCA (Ljubljana), Kursiv, Kulturpunkt (Zagreb), Curatorial Studies, Jagiellonian University (Krakau)
Projektkoordination: Luisa Ziaja
relaunch website und aussendungen
Programmierung: Bernhard Nemec
schnitt.job
230 aussendungen