aktuell

Der Stoff aus dem die Sammlungen sind

Freitag, 24. Oktober 2014, 09.30-18.00h
Kapitelsaal und Stiftsmuseum, Stift Klosterneuburg
Stiftsplatz 1, 3400 Klosterneuburg

schnittpunkt untersucht den Stoff, aus dem unsere Sammlungen sind: Wie können wir Materialen zum Sprechen bringen? Welche Kontexte können über das Material, die Herstellungstechnik oder über Gebrauchsspuren erschlossen werden? Welche Geschichten transportieren Materialien in Sammlungen, wenn wir sie zu lesen und zu vermitteln vermögen? Wie lässt sich Material kuratieren?

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit Materialbedeutung und Materialikonografie im Hinblick auf neue Möglichkeiten des Ausstellens und der Betrachtung. Denn Material und Materialität, also der materielle Bestand eines Objektes und seine intendierte Wirkung, stellen meist unterschätzte Informationsträger zu sozial-, wirtschafts- und kulturhistorischen Kontexten dar.
Im Rahmen von drei Workshops arbeiten wir mit historischen Objekten aus den Sammlungen des Stiftes Klosterneuburg (Gemälde, Textilien, Metall, Keramik und Materialkombinationen).
Es werden Grundlagen vermittelt Materialien zu identifizieren, sichtbare Spuren der Nutzung einzubeziehen und so zur Rekonstruktion der jeweiligen Objektbiografie beitragen zu können. So entstehen neue Strategien für die Arbeit mit und an Objektgeschichte(n).

Mit: Wolfgang Huber, Stift Klosterneuburg
Beatrice Jaschke, schnittpunkt
Martina Griesser, schnittpunkt / Technisches Museum Wien
Tanja Kimmel, Kunsthistorisches Museum Wien
Christina Schaaf-Fundneider, Landessammlungen NÖ, Abteilung Kunst & Kultur
Monika Wagner, Universität Hamburg
Nora Sternfeld, schnittpunkt / Aalto University Helsinki

Die Teilnahme an den Vorträgen und Workshops richtet sich vorwiegend an KuratorInnen und VermittlerInnen und ist für schnittpunkt-Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder ist die Teilnahme nur nach Abschluss einer Mitgliedschaft für 2014 (€ 50,-) möglich. Da die Plätze wegen des Workshopcharakters der Veranstaltung begrenzt sind, sind verbindliche Anmeldungen unbedingt erforderlich. Die Plätze werden nach Eintreffen der Anmeldungen gereiht. Die Anmeldung für die einzelnen Workshops findet vor Ort statt.

Anmeldungen bitte per Mail an anmeldung@schnitt.org

Die Veranstaltung wird vom BKA gefördert und findet in Kooperation mit dem Stift Klosterneuburg statt.

ecm - educating/curating/managing

/ecm ist ein zweijähriger postgradualer Lehrgang (MAS) an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er zielt auf den Erwerb von Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld und verbindet Ausstellungstheorie und -praxis. Sehen lernen, analysieren, realisieren ist seine Methode; educating, curating, managing sind die Brennpunkte seiner disziplinübergreifenden, aktuelle Diskurse reflektierenden Ausbildung.

Der nächste Durchgang des /ecm beginnt im Oktober 2014.
Nähere Informationen unter: educating/curating/managing

Handbuch Ausstellungstheorie und -praxis

Das Handbuch widmet sich Geschichten, Praxisfeldern und Diskursen in Museen und Ausstellungen. Aktuelle Handlungsformen aus dem Kunstfeld und dem kulturhistorischen Bereich werden vernetzt. Das Überblickswerk lässt Raum für Sidesteps, um Studierende und
im Feld Tätige mit nicht kanonisiertem Museumswissen vertraut zu machen. Das Kritische Glossar, ein Wörterbuch alternativer Wissensproduktion, bietet Orientierung in der aktuell boomenden Begriffsvielfalt.

Information und Bestellung unter:
info@schnitt.org
utb-online-shop

Buchvorstellungen


Freitag, 10. Januar 2014, 20.30 Uhr
Buchhandlung Pro qm, Berlin

Gespräch mit Martina Griesser-Stermscheg, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Nora Sternfeld (schnittpunkt, Wien)
Moderation: Friedrich von Bose, Institut für Europäische Ethnologie, HU Berlin


Donnerstag, 13. Juni 2013, 19 Uhr
Bassano-Saal, Kunsthistorisches Museum Wien

Vorstellung, Lesung, Diskussion und Wein
mit Martina Griesser-Stermscheg, Renate Höllwart, Christine Haupt-Stummer, Beatrice Jaschke, Monika Sommer-Sieghart, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja (schnittpunkt) in einem set-up von Stefanie Seibold