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| reading room 05


Was heißt hier Vermittlung? Kunstvermittlung und ihr umstrittener Begriff

Dienstag, 8. September, 19.00-20.30 Uhr, online
Bitte hier für die zoom ID anmelden: anmeldung@schnitt.org

Gespräch mit Alexander Henschel (Autor des Buches, Kunstpädagoge und Kunstvermittler, Universität Oldenburg) und Nora Sternfeld (schnittpunkt)
Moderation: Renate Höllwart (schnittpunkt)

Was ist eigentlich gemeint, wenn von „Kunstvermittlung“ die Rede ist? Das Buch „Was heißt hier Vermittlung?“ von Alexander Henschel geht seiner titelgebenden Frage in beeindruckender Tiefe nach. So widmet es sich einer Untersuchung des Begriffs Vermittlung von der Antike bis in die Gegenwart, nicht um ihn zu erklären, sondern um ihn zu verstehen und für die Diskurse und Praxen der Kunstvermittlung kritisch produktiv zu machen. Die umfassende Auseinandersetzung mit sozialhistorischen und philosophischen Begriffsgeschichten gibt oft erhellende, zuweilen erstaunliche Einblicke, verschiebt den Blick auf die Bezeichnung und das Tätigkeitsfeld und mündet in der Formulierung kritischer Perspektiven für eine Kunstvermittlung der Gegenwart.

Bei einer Buchvorstellung des kürzlich erschienenen Bandes lädt schnittpunkt gemeinsam mit dem Autor Alexander Henschel ein, sich in Bedeutungsebenen zu vertiefen und an der Debatte des „umstrittenen Begriffs“ zu beteiligen.

Alexander Henschel studierte Erziehungswissenschaft, Kunst, Kunstpädagogik und Philosophie in Halle (Saale) und Mannheim und promovierte im Rahmen des Doktoratsprogramms Art Education. Derzeit arbeitet er als Lehrkraft für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung an der Universität Oldenburg. Der Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre liegt auf der unabschließbaren Komplexität der Verhältnisse zwischen Kunst, Pädagogik und Gesellschaft.

Alexander Henschel, Was heißt hier Vermittlung? Kunstvermittlung und ihr umstrittener Begriff. Wien: Zaglossus 2020.

 

/ecm 2020-22:

/ecm ist ein zweijähriger postgradualer Universitätslehrgang, der Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld vermittelt. Ziel des berufsbegleitenden Studiums ist die wissenschaftliche Fundierung und Professionalisierung in der Kunst- und Kulturarbeit: Die Auseinandersetzung mit relevanten Theorien bildet die Basis für die Entwicklung von Kenntnissen zur Konzeption, Visualisierung und Kommunikation von Projekten in Institutionen und in der freien Szene. Disziplinübergreifend widmet sich der Lehrgang der Entwicklung, dem Ausstellen und der Vermittlung von Wissen in den Bereichen Kunst- und Kulturgeschichte, Gegenwartskunst, Technik, Natur und Wissenschaft. Ein gemeinsam realisiertes Projekt verbindet Theorie und Praxis: In kollaborativen Prozessen kuratorischer Forschung wird damit ein Experimentierfeld für „angewandtes Ausstellen“ eröffnet. Durch seine umfassende Ausrichtung stattet das Nachdiplomstudium die TeilnehmerInnen mit Handwerkszeug für die Bandbreite anspruchsvoller Aufgaben im Kulturbetrieb aus. Der Lehrgang wird mit dem akademischen Grad Master of Arts (MA) abgeschlossen.

Der nächste Durchgang des /ecm beginnt im Oktober 2020.

www.ecm.ac.at