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exkursionen

exkursion 10: Linz 09
Erinnerungspolitiken und Repräsentationen einer Kulturhauptstadt

17.-19. Juli 2009

Zur Halbzeit des ablaufenden Kulturhauptstadtjahres besucht schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis Linz. Wie kann und soll in einer Kulturhauptstadt an welche Geschichte(n) erinnert werden? Was wird wie repräsentiert, wenn ein Festival versucht, gängige Inszenierungen durch experimentelle Formate zu ersetzen? Während in der medialen Rezeption die Auseinandersetzung mit dem Nazi-Erbe im Programm von Linz 09 zwar oft jedoch zumeist eher oberflächlich Niederschlag fand, geht die Exkursion der Frage nach den Fallen, Aufgaben und geschichtspolitischen Strategien auf den Grund. Sie widmet sich Ausstellungen, Gedenkstätten und Interventionen im öffenlichen Raum in Linz, Mauthausen und Gusen. Der zweite Schwerpunkt liegt auf einer reflexiven und kritischen Diskussion temporärer Projekte, permanenter Eingriffe und deren Auslassungen sowie einem fragenden Ausblick auf Linz 2010.

Konzeption und Organisation:
Martina Griesser-Stermscheg und Nora Sternfeld (schnittpunkt)

Die Teilnahmegebühr beträgt
Euro 180,- für schnitt. Mitglieder
Euro 230.- für Nicht-Mitglieder (inkl. Mitgliedschaft 2009)

Inkludiert sind Vorträge, Eintritte und Programm.
Nicht inkludiert sind Hotel, Verpflegung, Anreise und Versicherung.

Es steht ein begrenztes TeilnehmerInnenkontingent zur Verfügung! Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eintreffens unter info@schnitt.org berücksichtigt. Nähere Informationen zu Programm, Quartier und zur Anreise auf Anfrage.

Anmeldefrist verlängert bis 28. Juni 2009


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 49 Hieronymus Löschenkohl. Sensationen aus dem alten Wien

Freitag, 19. Juni 2009, 16.00 Uhr
Wien Museum

Dialog mit Monika Sommer (Kuratorin),
Thomas Hamann (Gestaltung) und Stefan Fuhrer (Grafik)
Moderation: Luisa Ziaja (schnittpunkt)

Das Historische Museum der Stadt Wien (Wien Museum) wurde im April 1959 - vor genau 50 Jahren - mit der Ausstellung "Hieronymus Löschenkohl" eröffnet. Zum Jubiläum steht Löschenkohl, eine schillernde Medienpersönlichkeit in Wien zur Zeit der Aufklärung, neuerlich im Mittelpunkt einer Schau. Markante Teile der Ausstellung aus dem Jahr 1959 wurden rekonstruiert. Ein zweiter Teil der Ausstellung stellt neue Fragen an einen großartigen Sammlungsbestand.

Im Rahmen eines Rundgangs widmet sich schnittpunkt u.a. folgenden Fragen:
Wie lässt sich populäre Grafik aus dem späten 18. Jahrhundert ausstellen? Wie zeigt man zwei Ausstellungen in einer? Welche Quellen finden sich zur Ausstellungsgestaltung einer Präsentation, die 50 Jahre zurück liegt? Wie unterscheiden sich die Storylines? Greift die Gestaltung Prinzipien wieder auf oder setzt sie deutliche Kontrapunkte?

Wien Museum                              
Karlsplatz, 1040 Wien 
www.wienmuseum.at