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DISPLAYING KNOWLEDGE 05:
VIENNA BIENNALE 2015: IDEAS FOR CHANGE / 2051: Smart Life in the City

Dienstag, 1. September, 18:00 Uhr
MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
Stubenring 5, 1010 Wien

Ein Gespräch mit Harald Gruendl und Thomas Geisler (Kuratoren der Ausstellung), Noëmi Leemann (Neue Lernkonzepte, MAK), Lukas Zeilbauer (Team der Milliardenstadt HYPOTOPIA), Doris Rothauer (Vienna Biennale Circle) sowie Beatrice Jaschke und Martina Griesser (schnittpunkt)

Freier Eintritt!
www.mak.at
Anmeldung unter: anmeldung@schnitt.org

Der Beitrag 2051: Smart Life in the City besteht aus einer Überblicksausstellung im MAK und zehn Versuchsanordnungen im Wiener Stadtraum, sogenannten Demonstratoren. Unter dem Motto „Ideas for Change“ wirft die Ausstellung einen Blick in eine alternative Zukunft des Stadtalltags und untersucht die Rolle von Design als Werkzeug für einen weltverträglichen und solidarischen Lebensstil. Design wird dabei nicht so sehr als Disziplin verstanden, sondern vielmehr als Strategie, um den Kontext und das Arbeitsumfeld, in denen Kreativschaffende zukünftig agieren, stark zu verändern. Die zunehmende Digitalisierung als Motor technischer und sozialer Innovation, die auch durch Reibung an der Schnittstelle von Top-down- und Bottom-up-Interessen entsteht, formt die Stadt als dominierenden Lebensraum des 21. Jahrhunderts.

Ausgehend von diesen Gesichtspunkten möchte 2051: Smart Life in the City zivilgesellschaftliche Akteure und ihre Praxis nicht nur präsentieren, sondern ihr partizipatives Potenzial für einen positiven Wandel sowohl in den Ausstellungs- und Vermittlungsraum des Museums als auch in die Stadt einbringen. Erfahrungen mit diesem Ansatz werden bei einem Rundgang mit den an der Ausstellung Beteiligten diskutiert: Was waren die strukturellen und organisatorischen Herausforderungen bei der Realisierung dieses Konzepts? Warum bleibt die museale Praxis träge? Kann ein Wandel überhaupt institutionell initiiert werden? Wie gestaltet sich eine Ausstellung, die das Stadtleben im 21. Jahrhundert und in der Zukunft thematisiert? Wie kann Design als Strategie vermittelt werden? 

Handbuch Ausstellungstheorie und -praxis

Das Handbuch widmet sich Geschichten, Praxisfeldern und Diskursen in Museen und Ausstellungen. Aktuelle Handlungsformen aus dem Kunstfeld und dem kulturhistorischen Bereich werden vernetzt. Das Überblickswerk lässt Raum für Sidesteps, um Studierende und
im Feld Tätige mit nicht kanonisiertem Museumswissen vertraut zu machen. Das Kritische Glossar, ein Wörterbuch alternativer Wissensproduktion, bietet Orientierung in der aktuell boomenden Begriffsvielfalt.

Information und Bestellung unter:
info@schnitt.org
utb-online-shop

Buchvorstellungen


Freitag, 10. Januar 2014, 20.30 Uhr
Buchhandlung Pro qm, Berlin

Gespräch mit Martina Griesser-Stermscheg, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Nora Sternfeld (schnittpunkt, Wien)
Moderation: Friedrich von Bose, Institut für Europäische Ethnologie, HU Berlin


Donnerstag, 13. Juni 2013, 19 Uhr
Bassano-Saal, Kunsthistorisches Museum Wien

Vorstellung, Lesung, Diskussion und Wein
mit Martina Griesser-Stermscheg, Renate Höllwart, Christine Haupt-Stummer, Beatrice Jaschke, Monika Sommer-Sieghart, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja (schnittpunkt) in einem set-up von Stefanie Seibold

ecm - educating/curating/managing

/ecm ist ein zweijähriger postgradualer Lehrgang (MAS) an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er zielt auf den Erwerb von Kernkompetenzen im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld und verbindet Ausstellungstheorie und -praxis. Sehen lernen, analysieren, realisieren ist seine Methode; educating, curating, managing sind die Brennpunkte seiner disziplinübergreifenden, aktuelle Diskurse reflektierenden Ausbildung.

Der nächste Durchgang des /ecm beginnt im Oktober 2014.
Nähere Informationen unter: educating/curating/managing